Samstag, 07.11.2026 – 19:00 Uhr: Jazzabend mit Joachim Klück, Ingo Senst & Jürgen Bleibel

Ein Jazzabend unter dem Motto „Goldenes Zeitalter des amerikanischen Jazz (1940–1960)“: Joachim Klück (Bariton-Saxophon und Gesang), Jürgen Bleibel (Klavier) und Ingo Senst (Kontrabass) nehmen Sie mit in eine Ära, in der Jazz noch geschniegelt war, aber ordentlich swingen konnte. Mit eleganten Grüßen an Gerry Mulligan, der unverwechselbaren Coolness von Nat King Cole und einem musikalischen Abstecher nach Rio de Janeiro.

VITA:

Joachim Klück, Gesang und Bariton-Saxophon, hat Jazz-Gesang bei Romy Camerun in Osnabrück studiert. Brasilianische Bossa Novas singt er im portugiesischen Original, einige Swing-Standards hat er mir neuen deutschen Texten versehen. Überraschend! In Münster musiziert er regelmäßig mit den „üblichen Verdächtigen“; Jürgen Bleibel, Jürgen Knautz, Johannes Echterhoff, Wolfgang Ekholt, Sebastian Altekamp, Axel Zinowsky und vielen anderen. Er ist Dozent an der Westfälischen Schule für Musik.

Jürgen Bleibel – Klavier

Die künstlerische Ausbildung begann Bleibel bei dem ehemaligen Igor Strawinsky-Assistenten Dr. Robert Werner.

Es folgten zahlreiche Konzerte in Klassik und Jazz – sowohl als Solist als auch als Begleiter von Instrumentalisten, darunter sein Bruder Wolfgang (Professor a.D. für Jazz an der Weimarer Musikhochschule), sowie Sängerinnen wie die australische Mezzosopranistin Suzanne McLeod und die amerikanische Sopranistin Prof. Caroline Thomas.

Ein Schwerpunkt in Bleibels künstlerischem Schaffen lag auf Auftritten mit seiner eigenen Jazzformation sowie auf Kooperationen mit internationalen Größen des Jazz. So spielte er unter anderem mit der Jazzlegende Herb Geller – darunter auch dessen letztes Konzert überhaupt (ehemals Mitglied der Benny-Goodman-Band) – sowie mit Ack van Rooyen und zahlreichen Musikern der Rundfunkformationen von WDR, NDR und HR.

Mit großer Leidenschaft arbeitete Bleibel zudem mit deutschen Film- und Fernsehschauspielern wie Dietmar Mues, Rudolf Kowalski, Eva Scheurer und Hannelore Hoger zusammen.

Darüber hinaus initiierte er in den Jahren 2009/2010 gemeinsam mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe das europaweit erfolgreiche musikmedizinische Projekt „Tonarzt“.

Ingo Senst – Kontrabass, ist seit Jahrzehnten einer der gefragtesten Sidemen der deutschen Jazzszene. Seit 2016 ist er festes Mitglied der Götz Alsmann Band. Seine Discographie umfasst über vierzig Tonträger, wobei besonders seine stilistische Bandbreite bemerkenswert ist: So ist er ebenso Bassist des Glenn Miller Orchestra wie auch mit Sasha auf dessen Hitsingle „Lucky Day“ verewigt. Bühnen wie die Kölner Philharmonie, den Wiener Musikvereinssaal, Berliner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Prinzregententheater München etc. bespielte er mit namhaften Ensembles. Im Laufe seiner Karriere bereiste Ingo Senst zahlreiche Länder, zeichnet verantwortlich für diverse Rundfunk- und Fernsehproduktionen und konzertierte dabei u.a. mit Musikern wie Patti Austin, Larry Coryell, Tom Gäbel, Jeff Cascaro, Paul Heller oder Norma Winstone.